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<title>Grotte</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Grotte</span></h1>
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<p>Eine <b>Grotte</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">italienisch</a></span> <span lang="it-Latn" style="font-style:italic"><i>grotta</i></span> ‚Höhle‘, später ‚Gewölbe‘) ist in der <a href="Geomorphologie" title="Geomorphologie">Geomorphologie</a> ein unterirdischer Hohlraum mit mindestens einem zugänglichen horizontalen Teil, der es von einem Erdloch, einem Abgrund unterscheidet. Der Hohlraum kann natürlich oder vom Menschen geschaffen worden sein und einen hohen Feuchtigkeitsgrad aufweisen. Natürliche Hohlräume können durch Menschen überarbeitet worden sein. Von Menschen geschaffene bzw. veränderte Grotten sind Gestaltungselemente der Gartenkunst.
</p><p>Eng mit dem italienischen Wort „la grotta“ verwandt ist „il grotto“. Als <a href="Grotto" title="Grotto">Grotto</a> wurde ursprünglich eine als Felsenkeller zur Kühlung von Lebensmitteln genutzte Höhlung bezeichnet. Besonders im <a href="Schweiz" title="Schweiz">schweizerischen</a> <a href="Kanton_Tessin" title="Kanton Tessin">Kanton Tessin</a> wird eine kleine Gaststätte am Berghang heute „Grotto“ genannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wortfeld_„Hohlräume_in_Gestein_und_Erdreich“"><span id="Wortfeld_.E2.80.9EHohlr.C3.A4ume_in_Gestein_und_Erdreich.E2.80.9C"></span>Wortfeld „Hohlräume in Gestein und Erdreich“</h2></div>
<ul><li>Ein natürlicher Hohlraum wird als „<a href="H%C3%B6hle" title="Höhle">Höhle</a>“ bezeichnet.</li>
<li>„Grotte“ nennt man entweder eine kleine Felsenhöhle<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder ein Gebäude, das eine Felsenhöhle vortäuscht.</li>
<li>Ein waagerecht oder (begehbar) schräg in natürlich anstehendes Material künstlich vom Menschen gegrabener Hohlraum mit einem Ausgang ist ein <a href="Stollen_(Bergbau)" title="Stollen (Bergbau)">Stollen</a>.</li>
<li><a href="Tunnel" title="Tunnel">Tunnel</a> sind annähernd waagerechte Hohlräume mit 2 Ausgängen.</li>
<li>Ein senkrechter Hohlraum ist ein <a href="Schacht_(Bergbau)" title="Schacht (Bergbau)">Schacht</a>, sowohl in natürlich anstehendem Material als auch in einem Gebäude. Ein (Höhlen-)Schacht ist natürlich entstanden.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="„Grotte“_und_„Höhle“"><span id=".E2.80.9EGrotte.E2.80.9C_und_.E2.80.9EH.C3.B6hle.E2.80.9C"></span>„Grotte“ und „Höhle“</h2></div>
<p>Die genaue Unterscheidung der Begriffe füllte über Jahrzehnte und auch noch <a href="Geologie" title="Geologie">geologische</a>, <a href="Spel%C3%A4ologie" title="Speläologie">speläologische</a> und <a href="Germanistik" title="Germanistik">germanistische</a> Arbeiten. Im traditionellen Sprachgebrauch bezieht sich der Begriff „Grotte“ mehr auf einzelne meist kleine Räume mit überaus reichhaltigem Inhalt (z. B. Tropfsteine, Muscheln, Versteinerungen), wogegen der Begriff „Höhle“ meist Hallen und Gänge von größerer Ausdehnung bezeichnet. In einem Höhlensystem, das im Plural traditionell als „Grotten“ bezeichnet wird, ist eine einzelne „Grotte“ eine Halle; mehrere dieser Hallen in Höhlensystemen sind durch Gänge verbunden.
</p><p>Eine genaue Abgrenzung der Bedeutung der Begriffe „Grotte“ und „Höhle“ ist nicht möglich, weil es keine einheitlichen, allgemeinverbindlichen Definitionen für die Begriffe gibt. Der Verband österreichischer Höhlenforscher bezeichnet nur natürliche Hohlräume als „Höhlen“. Er empfiehlt, den Begriff „Grotte“ nicht auf solche Hohlräume zu beziehen, da „seine Definition […] meist auch künstliche Objekte beinhaltet.“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Demzufolge wird der Begriff zwar nicht „falsch“ verwendet, es stiftet aber oft Verwirrung, wenn man naturbelassene Hohlräume als „Grotten“ bezeichnet.
</p><p>Trotzdem werden auch im 21. Jahrhundert naturbelassene Höhlungen gelegentlich als „Grotten“ bezeichnet (z. B. durch das Institut für Naturschutz und Naturschutzrecht Tübingen).<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kulturgeschichte_der_Grotte">Kulturgeschichte der Grotte</h2></div>
<p>Natürliche Höhlen und Felsquellen galten in der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> als Aufenthaltsort von <a href="Nymphe" title="Nymphe">Nymphen</a> und anderen <a href="Chthonisch" class="mw-redirect" title="Chthonisch">chthonischen Wesen</a>. Im <a href="Hellenismus" title="Hellenismus">Hellenismus</a> und in <a href="R%C3%B6mische_Kultur" title="Römische Kultur">römischer Zeit</a> wurden solche Heiligtümer in Form von <a href="Nymph%C3%A4um" title="Nymphäum">Nymphäen</a> architektonisch gefasst, mit Nischen und Skulpturen ausgestattet. Schon in der <a href="R%C3%B6mische_Kaiserzeit" title="Römische Kaiserzeit">Römischen Kaiserzeit</a> wurden aber auch Anlagen geschaffen, die solche mythologischen Traditionen nur noch „zitierten“ und überwiegend profanen Kunstcharakter hatten, etwa beim <a href="Nymph%C3%A4um" title="Nymphäum">Nymphäum</a> der <a href="Pompeji#Vorstadtthermen" title="Pompeji">Vorstadtthermen</a> in Pompeji.
</p><p>In der Renaissance wurden mit der Götterwelt auch die gartenkünstlerischen Elemente der Antike aufgegriffen. Schon <a href="Leon_Battista_Alberti" title="Leon Battista Alberti">Leon Battista Alberti</a><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (1452) empfahl, in Gärten kühle, feuchte Grotten anzulegen und im 16. bis 17. Jahrhundert gehörten Nischen an <a href="Futtermauer" title="Futtermauer">Futtermauern</a>, Wasserkünste und mit unbehauenem Naturstein (z. B. Tuff) und <a href="Rocaille" title="Rocaille">Muscheln</a> ausgekleidete Architekturen zum festen Programm größerer Gärten.
</p><p>In Frankreich wurden die italienischen Vorbilder bald nachgeahmt und weiterentwickelt (<a href="Schloss_Fontainebleau" title="Schloss Fontainebleau">Schloss Fontainebleau</a>, <a href="Schloss_Versailles" title="Schloss Versailles">Schloss Versailles</a>). Auch im Norden gehörten die Grotten als <a href="Staffagebau" class="mw-redirect" title="Staffagebau">Staffagebauten</a> oder <a href="Folly_(Gartenkunst)" title="Folly (Gartenkunst)">Follies</a> bald zum festen Repertoire des Schlossgartens (<a href="Heidelberg" title="Heidelberg">Hortus palatinus</a>, <a href="M%C3%BCnchner_Residenz" title="Münchner Residenz">Münchner Residenz</a>, <a href="Wasserspiele_Hellbrunn" title="Wasserspiele Hellbrunn">Hellbrunn</a> bei Salzburg).
</p><p>Stets ist die Idee der Grotte mit dem Element Wasser verbunden; dieser Naturbezug kann durch romantisch-religiöse Begriffsinhalte erweitert werden, durch Spiegel (<i>Giardino Giusti</i>, Verona) und geheimnisvolles Dämmerlicht können magisch-unwirkliche Vorstellungen erzeugt werden, sie können zu <a href="Mineralogie" title="Mineralogie">mineralogischen</a> Raritätenkabinetten ausgestaltet sein, tückische Wasserscherze im nächsten Umfeld der Grotten (Beispiel: <a href="Wasserspiele_Hellbrunn" title="Wasserspiele Hellbrunn">Wasserspiele Hellbrunn</a>) dienen zur Belustigung der Hofgesellschaft. Ebenso variantenreich wie die Typenvielfalt ist die Platzierung der Grotten. Als wilde, zerklüftete Naturimitation kann sie, an die Gartengrenze gesetzt, zur gewachsenen Landschaft überleiten, andererseits werden Grottenelemente gern in die Untergeschosse von <a href="Schloss_(Geb%C3%A4ude)" class="mw-redirect" title="Schloss (Gebäude)">Schlossbauten</a> selbst integriert und bestimmen den Charakter der <a href="Sala_terrena" title="Sala terrena">Gartensäle</a> (Beispiele: <a href="Pommersfelden" title="Pommersfelden">Pommersfelden</a>, <a href="Schloss_Wilhelmsthal_(Calden)" title="Schloss Wilhelmsthal (Calden)">Schloss Wilhelmsthal</a>, <a href="Neues_Palais" title="Neues Palais">Neues Palais</a> in Potsdam). So ist eine Grotte entweder ein unterirdisch gebautes oder zumindest unterirdisch erscheinendes Bauwerk, oder auch ein entsprechend ausgeschmückter Pavillon als Teil der Gartenarchitektur. In Einzelfällen folgt sogar die Gestaltung der Außenfassaden dem Vorbild der Grottenarchitektur (<a href="Neues_Schloss_(Eremitage)" title="Neues Schloss (Eremitage)">Eremitage Bayreuth</a>). Während die Gartentheoretiker in den frühen Jahren des 18. Jahrhunderts das Interesse an der Grottenarchitektur verloren, fanden in der Gartenpraxis die als Grottierer bezeichneten Spezialhandwerker noch bis zum Ende des <a href="Rokoko" title="Rokoko">Rokoko</a> Arbeit. Für ihre Akzeptanz ist bezeichnend, dass sich seit 1730 aus den Grottenmotiven die <a href="Rocaille" title="Rocaille">Rocaille</a>, das asymmetrische, muschelartige Ornament der Rokokozeit entwickelt und sich in alle Dekorationsanwendungen verbreitet.
</p><p>Grotten waren auch für weniger formelle Gärten geeignet. Die von <a href="Alexander_Pope" title="Alexander Pope">Alexander Pope</a> geschaffene Grotte ist fast alles, was von einem der ersten Landschaftsgärten Englands in <a href="Twickenham" title="Twickenham">Twickenham</a> überlebt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Pope wurde inspiriert, als er Grotten während eines Besuchs in Italien gesehen hatte. Es gibt Grotten in den Landschaftsgärten von <a href="Painshill_Park" title="Painshill Park">Painshill Park</a>,<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Stowe, Clandon Park und Stourhead.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Scott’s Grotto ist eine Reihe von miteinander verbundenen Kammern, die sich 67 Fuß (20 Meter) in den Kreidehang am Stadtrand von Ware, Hertfordshire, erstrecken. Die im späten 18. Jahrhundert erbauten Kammern und Tunnel sind mit Muscheln, Feuersteinen und farbigen Glasstücken ausgekleidet.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Beliebtheit von Grotten in der <a href="Romantik" title="Romantik">Romantik</a> spiegelt sich auch in der Popularität der <a href="Fingal%E2%80%99s_Cave" title="Fingal’s Cave">Fingalshöhle</a> auf der abgelegenen Insel Staffa in den schottischen <a href="Hebriden" title="Hebriden">Hebriden</a>. Auch im 19. Jahrhundert, als Matterhorn-Miniaturen und Steingärten in Mode kamen, wurden noch Grotten errichtet. In Bayern enthält Ludwigs <a href="Schloss_Linderhof" title="Schloss Linderhof">Schloss Linderhof</a> eine Grotte, angeregt von einer Örtlichkeit im Venusberg aus Wagners <a href="Tannh%C3%A4user_und_der_S%C3%A4ngerkrieg_auf_Wartburg" title="Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg">Tannhäuser</a>.
</p><p>Obwohl Grotten inzwischen weitgehend aus der Mode gefallen sind, versuchen Architekten und Künstler gelegentlich, die Grotte in zeitgenössischen Werken neu zu definieren. Zu diesen Beispielen gehören Frederick Kieslers Grotte der Meditation für neue Harmonie (1964),<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ARM'st postmodern Storey Hall (1995), Aranda/Lasch's Grotto Concept, (2005), Callum Moreton's Grotto pavilion (2010) und Antonino Cardillo's Grottoes series (2013–2023).<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine weitere wichtige Gruppe von Grotten sind die <a href="Mariengrotte" title="Mariengrotte">Mariengrotten</a>.
Meist gehen sie auf die <a href="Lourdesgrotte" title="Lourdesgrotte">Grotte von Lourdes</a> zurück, eine ursprünglich natürliche Höhle von geringer Ausdehnung, kaum mehr als ein überhängender Fels.
Mariengrotten wurden infolge der Popularität der Grotte von Lourdes weltweit künstlich angelegt.
</p>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Italienische Grotte des 16. Jahrhunderts: Anlage von <a href="Bernardo_Buontalenti" title="Bernardo Buontalenti">Bernardo Buontalenti</a> im <a href="Boboli-Garten" title="Boboli-Garten">Boboli-Garten</a></div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Neptungrotte im Park von <a href="Sanssouci" class="mw-redirect" title="Sanssouci">Sanssouci</a></div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"> Grotte im Landschaftspark <a href="B%C3%A4rwalde_(Boxberg)" title="Bärwalde (Boxberg)">Bärwalde</a>, nach 1875</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Grotte bei <a href="Waldsassen" title="Waldsassen">Waldsassen</a>. Sie wurde der berühmten Grotte von Lourdes nachgebildet.</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Miniatur-Grotte mit Darstellung der Madonna von Lourdes im Oberpfälzer <a href="Stiftland" title="Stiftland">Stiftland</a>.</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Mariengrotte in <a href="Remexio" title="Remexio">Remexio</a>, <a href="Osttimor" title="Osttimor">Osttimor</a></div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Illumination_(Beleuchtung)" title="Illumination (Beleuchtung)">Belichtung</a> eines <a href="Relief" title="Relief">Reliefs</a> durch einen Schlitz in der Grottendecke am <a href="Kreuzweg" title="Kreuzweg">Kreuzweg</a> in Park der <a href="Wallfahrtsst%C3%A4tte_Moresnet-Chapelle" title="Wallfahrtsstätte Moresnet-Chapelle">Wallfahrtsstätte Moresnet-Chapelle</a> (Belgien)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Sphinxgrotte" title="Sphinxgrotte">Sphinxgrotte</a> im <a href="Park_an_der_Ilm" title="Park an der Ilm">Park an der Ilm</a> in <a href="Weimar" title="Weimar">Weimar</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Grotte, <a href="Ontario" title="Ontario">Ontario</a>, <a href="Kanada" title="Kanada">Kanada</a></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Adjektive_des_Typs_„grottenhässlich“"><span id="Adjektive_des_Typs_.E2.80.9Egrottenh.C3.A4sslich.E2.80.9C"></span>Adjektive des Typs „grottenhässlich“</h2></div>
<p>Wer das <a href="Adjektiv" title="Adjektiv">Adjektiv</a> „grottenhässlich“ benutzt, beabsichtigt damit nicht anzudeuten, dass er Grotten für hässlich hält („X ist so hässlich wie eine Grotte“). Am häufigsten anzutreffen ist die alternative Interpretation, wonach der erste Teil des Attributs auf das <a href="Schw%C3%A4bischer_Dialekt" class="mw-redirect" title="Schwäbischer Dialekt">schwäbische</a> bzw. pfälzische Wort „Krott“ (<a href="Standarddeutsch" title="Standarddeutsch">hochdeutsch</a> „Kröte“) zurückzuführen sei.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Attribute wie „grottenschlecht“ oder „grottenfalsch“ sind vermutlich <a href="Analogie_(Sprachwissenschaft)" title="Analogie (Sprachwissenschaft)">Analogiebildungen</a> zu dem Wort „grottenhässlich“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachweise">Nachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Der <a href="Duden" title="Duden">Duden</a> (Rechtschreibung): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Grotte"><i>Bedeutungsübersicht: „Grotte, die“</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Lukas Plan: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hoehle.org/downloads/merkblaetter/einzeln/C1%20Spelaeologie%20-%20Hoehlenkunde.pdf"><i>Speläologie Höhlenkunde</i></a>. Verband österreichischer Höhlenforscher. Oktober 2007</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Institut für Naturschutz und Naturschutzrecht: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160326035957/https://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/themen/gebietsschutz/Endbericht_NNM_barrierefrei_02.pdf"><i>Landespflege Freiburg. „Nationale Naturmonumente“. FKZ:3510 82 3500. Endbericht</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"> Alberti, De re aedificatoria, Buch IX,4 </span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Frederick Bracher: "Pope's Grotto: <i>The Maze of Fancy Pope's Grotto: The Maze of Fancy</i>, in: <i>The Huntington Library Quarterly</i> 2. (February 1949), S. 141–162; Anthony Beckles Willson: <i>Alexander Pope's Grotto in Twickenham</i> in: <i>Garden History</i>, 26,1, 1998, S. 31–59</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Alison Hodges: <i>Painshill, Cobham, Surrey: The Grotto</i>, in: <i>Garden History</i> <i>3</i>.2 (Spring 1975), S. 23–28</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">James Turner: <i>The Structure of Henry Hoare's Stourhead</i>, in: The Art Bulletin 61.1 (March 1979), S. 68–77; Malcolm Kelsall: <i>The Iconography of Stourhead</i>, in: Journal of the Warburg and Courtauld Institutes, 46, 1983, S. 133–143; Kenneth Woodbridge: <i>Henry Hoare's Paradise</i> in: The Art Bulletin, 47.1 (March 1965), S. 83–116</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20050513215354/http://scotts-grotto.org/CMS/index.php"><i>What is Scott's Grotto.</i></a> 13. Mai 2005, archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fscotts-grotto.org%2FCMS%2Findex.php">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">13. Mai 2005</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18. Oktober 2005</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGrotte&rft.title=What+is+Scott%27s+Grotto&rft.description=What+is+Scott%27s+Grotto&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20050513215354%2Fhttp%3A%2F%2Fscotts-grotto.org%2FCMS%2Findex.php&rft.date=2005-05-13&rft.source=http://scotts-grotto.org/CMS/index.php&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Alderslade, Jessica: <cite>An Introduction to the Grotto and Its Place within Contemporary Design</cite>, 2014 (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rft.type=newspaperArticle&rft.subject=News&rft.au=Alderslade%2C+Jessica&rft.title=An+Introduction+to+the+Grotto+and+Its+Place+within+Contemporary+Design&rft.source=Reinterpreting+the+Grotto+in+Contemporary+Design&rft.date=2014&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Antonino Cardillo: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.antoninocardillo.com/en/topics/grottoes/"><i>Grottoes.</i></a> In: <i>antoninocardillo.com.</i> 18. September 2025,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8. Juni 2024</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGrotte&rft.title=Grottoes&rft.description=Grottoes&rft.identifier=&rft.creator=Antonino%26%2332%3BCardillo&rft.date=2025-09-18&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans-Martin Gauger: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutscheakademie.de/de/aktivitaeten/projekte/sprachkritik/2010-11-15/grottenfalsch-ist-krottenfalsch"><i>Grottenfalsch ist krottenfalsch</i></a>. Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. 15. November 2010</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Dieter_Hennebo" title="Dieter Hennebo">Dieter Hennebo</a>, Alfred Hoffmann: <i>Geschichte der deutschen Gartenkunst, Bd. 2: Der architektonische Garten</i>. Broschek, Hamburg 1965, S. 71–74</li>
<li>Brigitta Mader: <i>Observations on historical terminology: Grotte and Höhle in German texts</i>. ACTA CARSOLOGICA, XXXII/II, Ljubljana 2003, Seite 83–90.</li>
<li>Uta Hassler (Hrsg.): <i>Felsengärten, Gartengrotten, Kunstberge: Motive der Natur in Architektur und Garten.</i> Hirmer, München 2014, ISBN 978-3-7774-2269-5.</li>
<li>Kilian Jost: <i>Felsenlandschaften – Eine Bauaufgabe des 19. Jahrhunderts: Grotten, Wasserfälle und Felsen in landschaftlichen Gartenanlagen.</i> Dissertation ETH Zürich 2015.</li>
<li><a href="Uta_Hassler" title="Uta Hassler">Uta Hassler</a>, Julia Berger, Kilian Jost: <i>Konstruierte Bergerlebnisse – Wasserfälle, Alpenszenerien, illuminierte Natur</i>. Hirmer, München 2015, ISBN 978-3-7774-2579-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Grotte" class="extiw external" title="wikt:Grotte">Wiktionary: Grotte</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Grottoes?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Grotten</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
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Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4158326-7">4158326-7</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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